Meisterwerke und was kam danach noch ...

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John Wayne
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Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #1 von John Wayne » 9. Feb 2020 12:22

Weil das ja in Nightwish ein bisschen deplaziert war, biete ich an, das in einem Extrathread mal aufzudröseln, mit welchem Album eine Band oder Musiker ihr anerkanntes Meisterwerk hatte und was kam danach noch wirklich Gutes. Maiden lasse ich hier außen vor. Bei Jethro Tull z.B. habe ich mich an die allgemeine Einschätzung gehalten, weil ich ein anderes Album für besser halte.

1. Jethro Tull: 4. Album Aqualung
danach 5. Thick as a Brick, 6. A Passion Play, 8. Minstrel in the Gallery, 10. Songs from the Wood, 14. Crest of a knave

2. U2: 5. Album the Joshua Tree
danach 6. Achtung Baby 9. All that you can´t leave behind 10. How to dismantle an atomic Bomb

3. Pink Floyd: 8. Album the dark Side of the Moon
danach 9. Wish you were here 11. the Wall

4. Queensryche: 3. Album Operation Mindcrime
danach 4. Empire

5. Genesis: 5. Album Selling England by the pound
danach 6. The Lamb lies down on broadway 14. We can´t dance

6. BAP 3. Album Für Usszeschnigge
danach 4. Vun drinne noh drusse

7. Black Sabbath: 5. Album Sabbath bloody Sabbath
damach 9. Heaven and Hell 14. Headless Cross

8. Rainbow: 2. Album Rising
danach 3. Long live Rock´n Roll

9. Deep Purple: 6. Album Machine Head
danach 11. Perfect Strangers

10. Meat Loaf 2. Album Bat out of Hell
danach 7. Bat out of Hell II

11. Dio 1. Album Holy Diver
danach 2. The Last in Line

12. Whitesnake: 7. Album 1987
hier müsste es eigentlich ein vorher geben


Rolling Stones und Beatles habe ich noch rausgelassen, weil ich zu wenig Ahnung von deren Musik habe. Ich liebe die Stones, habe aber ihren Werdegang nicht verfolgt und weiß nicht, welches Album heute noch als deren Knaller gilt, vielleicht let it bleed oder Beggars Banquet. Bei den beatles wird immer Seargent Pepper genannt, ich kenne aber kaum ein Album der Beatles vollständig. Bei Dio ist es auch ein wenig zwiespältig, weil er ja vorher schon für Rainbow und Black Sabbath an zwei Meisterwerken beteiligt war und man sich die Frage stellen kann, ob Holy Diver diese übertrifft. Für die übrigen Metal Heroes seid ihr dann zuständig, da habe ich auch nur ein paar Favoriten, siehe oben ...
Morten
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #2 von Morten » 9. Feb 2020 12:56

Die Beatles sind diesbezüglich tatsächlich eine Ausnahme. Zwar unterliegt ihr Katalog durchaus den üblichen Schwankungen, allerdings ist Abbey Road, ihr letztes aufgenommenes und vorletztes veröffentlichtes Album, vielleicht ihre stärkste LP überhaupt. Was die einzelnen Songs anbelangt ist Pepper eher ein schwaches Album. Mir macht die Scheibe zwar Laune, keine Frage, aber es ist eher ein produktionstechnisches Highlight und tolles Zeitdokument denn ein songstarkes Meisterwerk. Mit A Hard Days Night, Rubber Soul, Revolver oder eben Abbey Road kann es in Sachen Songwriting nicht mithalten.

Große Spätwerke findet man auch bei Dylan, der insbesondere in den 80'ern auch unfassbare Scheiße abgeliefert hat, dann aber ein wirklich starkes Spätwerk geschaffen hat. Auch gab es große Comebacks natürlich bei Künstlern die entweder keine eigenen Songs schrieben, oder aber ihre Alben von jeher nur partiell mit Eigenkompositionen gefüllt haben. Also Künstler wie Elvis (From Elvis in Memphis (69) oder Elvis Country (aufgenommen 1970, erschienen 1971)) oder Cash (die American Recordings Reihe).

Was Bands der 60'er und 70'er anbelangt muss man auch den kürzeren Rhythmus bei den Veröffentlichungen sehen. Die haben ja teilweise drei reguläre LPs im Jahr rausgehauen. Unterstellt man, dass die meisten Songschreiber in ihren 20'ern auf ihrem kreativen Zenit sind, berücksichtigt man zudem, dass viele der großen Acts ihre frühen Alben mit (nicht immer essentiellen) Covern aufgefüllt haben, dann sieht man, warum dort häufig spätere Alben die Meisterwerke waren. Allerdings relativiert sich das eben bei vielen Acts (wie etwa den Stones), wenn man die Zahl der Eigenkompositionen und das Alter der Band mal auf eine moderne Veröffentlichungspolitik umrechnet. Auch wenn harte Fans das anders sehen, nach Anfang der 70'er, so nach der Exile, kam da doch im Grunde auch nichts mehr was an ihre Großtaten (die von dir genannten Alben) herangereicht hätte.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #3 von Morten » 9. Feb 2020 13:02

Ich möchte noch anfügen, dass es sich in bestimmten Genres (Swing - Sinatra hat seine besten Sachen in seinen 40'ern und mit Anfang 50 gemacht), Country usweinfach besser altern lässt als in anderen. Teenage Angst, Zorn und Punk-Energie dagegen, das funktioniert halt doch eher bei jungen Künstlern.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #4 von Irenicus » 9. Feb 2020 13:35

John Wayne hat geschrieben:7. Black Sabbath: 5. Album Sabbath bloody Sabbath
damach 9. Heaven and Hell 14. Headless Cross

Interessant, aber gelten nicht eher Paranoid und Master of Reality als die Meisterwerke der Frühzeit bzw. generell? Sabbath Bloody Sabbath wird doch vergleichsweise eher wenig genannt. Denn sonst müsste man auch Sabotage nennen.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #5 von John Wayne » 9. Feb 2020 16:31

Irenicus hat geschrieben:
John Wayne hat geschrieben:7. Black Sabbath: 5. Album Sabbath bloody Sabbath
damach 9. Heaven and Hell 14. Headless Cross

Interessant, aber gelten nicht eher Paranoid und Master of Reality als die Meisterwerke der Frühzeit bzw. generell? Sabbath Bloody Sabbath wird doch vergleichsweise eher wenig genannt. Denn sonst müsste man auch Sabotage nennen.


Da hast Du möglicherweise Recht, da verklärt sich in der Rückschau manches. Ich hatte es so in Erinnerung. Das einzige, was ich nachgeguckt habe, war die Albumreihenfolge. SBS lief seinerzeit auf jeder Fete. :)

Muss am Alter liegen :old:
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #6 von eddie666 » 9. Feb 2020 16:37

Den Thread find ich gut. Aber jeder hat einen anderen Musik Geschmack. Was für den einen ein Meisterwerk ist, gefällt jemanden anderen vielleicht gar nicht. Und umgekehrt.

Kreator fällt mir als Band ein, wo in der Spätphase, ab der Violent Revolutin bis heute für mich alles kleine Meisterwerke sind. Und natürlich die Frühwerke.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #7 von John Wayne » 9. Feb 2020 16:44

eddie666 hat geschrieben:Den Threat find ich gut. Aber jeder hat einen anderen Musik Geschmack. Was für den einen ein Meisterwerk ist, gefällt jemanden anderen vielleicht gar nicht. Und umgekehrt.


Ich habe versucht, mich an Allgemeingültigkeiten zu halten, was mir aber schon bei Black Sabbath nicht ganz gelungen scheint. Aber ich nenne mal als Beispiel Pink Floyd. Da gilt als das Meisterwerk schlechthin the Dark Side of the Moon. Mein Favorit aber ist Wish you were here. Jetzt kommt diese Platte auch in der Allgemeinsicht ziemlich gut weg.

Oder die Beatles, wie sehr schön von Morten beschrieben. Wenn der Rolling Stone seine besten Alben ever listet, ist da immer Sgt. Pepper dabei. Morten beschreibt aber sehr schön, warum seine Sicht anders ist.

Ich denke, wenn man das so macht, kann man über ein schönes Stück Musikgeschichte schwadronieren.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #8 von chemicalwedding » 9. Feb 2020 16:46

John Wayne hat geschrieben:4. Queensryche: 3. Album Operation Mindcrime
danach 4. Empire


Promised Land war meiner Meinung nach auch noch sehr stark.

Aber was man als noch gut empfindet ist eben schon sehr stark Geschmacksache. Ich denke es gibt sicher einige Fans, die ein neueres Album mit Todd La Torre auch noch als gut anschauen.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #9 von Irenicus » 9. Feb 2020 16:51

John Wayne hat geschrieben:Da hast Du möglicherweise Recht, da verklärt sich in der Rückschau manches. Ich hatte es so in Erinnerung. Das einzige, was ich nachgeguckt habe, war die Albumreihenfolge. SBS lief seinerzeit auf jeder Fete. :)

Muss am Alter liegen :old:

Es kann gut sein, dass es vielleicht damals höher angesehen war als heute. Ich kann nur sagen, was ich so über die Jahre im Internet gelesen und wahrgenommen habe und da wurde meist immer Master of Reality am meisten in den Himmel gelobt. Das kann aber auch am Stoner Rock Genre liegen, das heute recht populär zu sein scheint und das wohl sehr von diesem Album speziell beeinflusst wurde. Wenn man nach dem bekanntesten Klassiker geht, der am meisten in Top-Irgendwas Listen auftaucht, dann ist es aber sicherlich Paranoid. Heißt aber natürlich trotzdem nicht, dass es unbedingt auch als Meisterwerk gesehen wird. Ist wohl ähnlich wie mit einem Number of the Beast oder British Steel, das bekannteste aber nicht unbedingt beste.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #10 von ZoSo_Capricorn » 9. Feb 2020 20:26

eddie666 hat geschrieben:Kreator fällt mir als Band ein, wo in der Spätphase, ab der Violent Revolutin bis heute für mich alles kleine Meisterwerke sind. Und natürlich die Frühwerke.


Kreator ist ein Beispiel mit dem ich mich sehr identifizieren kann. Ich finde die 2000er Alben allesamt sehr stark und durch diese haben Kreator einen zweiten Frühling erfahren, der nun auch schon wieder knappe 20 Jahre anhält. Die Zeit schreitet schnell voran.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #11 von Irenicus » 9. Feb 2020 23:43

Ich finde, man muss auf jeden Fall auch Rush nennen. Moving Pictures war das 8. Album und ist heute das kommerziell erfolgreichste Album der Band mit den meisten Hits, und es gilt auch unter Fans als eines ihrer besten, wenn nicht das beste. Aber auch das 9. und 10. Album, Signals und Grace Under Pressure, werden unter vielen Fans (darunter mir) hoch geschätzt. Ich würde sogar behaupten, dass es kleine Meisterwerke sind! Mir fällt aber sonst eigentlich keine andere Band ein, bei der es so spät in der Karriere noch so starke Alben gab.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #12 von bratmann » 10. Feb 2020 01:00

Ich möchte Amorphis nennen. Schwer zu sagen, was deren Meisterwerk ist. Aber Tales from the thousand Lakes wird allgemein schon sehr hoch eingeschätzt. Das war 1994. Danach kamen auch immer wieder sehr gute Alben, aber auch weniger gute. Ich mache einen großen Zeitsprung in das Jahr 2015 (Under the red Cloud). Dieses Album wird ebenfalls sehr hoch gewertet und kann, denke ich, als Meisterwerk durchgehen.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #13 von Tillmann » 10. Feb 2020 08:53

chemicalwedding hat geschrieben:
John Wayne hat geschrieben:4. Queensryche: 3. Album Operation Mindcrime
danach 4. Empire


Promised Land war meiner Meinung nach auch noch sehr stark..


Genau darum geht es ja hier. Nicht "sehr stark", sondern absolutes MEISTERWERK. Also ich nehme den Thread jetzt als "in der allgemeinen" Wahrnehmung und da fallen bei Ryche eigentlich immer nur Mindcrime und Empire. Als absolute Meisterwerke.

Das es als Fan einer Band sein kann das man auch das 17. Studioalbum als Meisterwerk sieht ist klar, aber im allgmeinen wird Matter of Life and Death eben niemals den Status von Number oder Somewhere in Time haben, ausser in der eigenen Wahrnehmung vielleicht.

So wie bei John Wayne und Sabbath, er erinnert sich das dass früher rauf und runter lief und sicherlich sind die Ozzy Alben der 70er auch alle nur einen Steinwurf in Sachen Qualität und Bekanntheitsgrad voneinánder entfernt, trotzdem wirst du in Bestenlisten und Diskussionen 1000x mehr über Paranoid oder Master of Reality lesen als über Never Say Die oder Sabbath Bloody Sabbath.

Im Großen und Ganzen und für die Allgemeinheit haben Maiden nach 1988 auch nie wieder ein bahnbrechendes Meisterwerk veröffentlicht, denn in keiner Zeitung oder Doku wirst du lesen das Album xy nach 1988 besser ist als die 80s Klassiker. Ausser hier unter Fans ;)
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #14 von John Wayne » 10. Feb 2020 10:01

Tillmann hat geschrieben:
chemicalwedding hat geschrieben:
John Wayne hat geschrieben:4. Queensryche: 3. Album Operation Mindcrime
danach 4. Empire


Promised Land war meiner Meinung nach auch noch sehr stark..


Genau darum geht es ja hier. Nicht "sehr stark", sondern absolutes MEISTERWERK. Also ich nehme den Thread jetzt als "in der allgemeinen" Wahrnehmung und da fallen bei Ryche eigentlich immer nur Mindcrime und Empire. Als absolute Meisterwerke.

Das es als Fan einer Band sein kann das man auch das 17. Studioalbum als Meisterwerk sieht ist klar, aber im allgmeinen wird Matter of Life and Death eben niemals den Status von Number oder Somewhere in Time haben, ausser in der eigenen Wahrnehmung vielleicht.

So wie bei John Wayne und Sabbath, er erinnert sich das dass früher rauf und runter lief und sicherlich sind die Ozzy Alben der 70er auch alle nur einen Steinwurf in Sachen Qualität und Bekanntheitsgrad voneinánder entfernt, trotzdem wirst du in Bestenlisten und Diskussionen 1000x mehr über Paranoid oder Master of Reality lesen als über Never Say Die oder Sabbath Bloody Sabbath.

Im Großen und Ganzen und für die Allgemeinheit haben Maiden nach 1988 auch nie wieder ein bahnbrechendes Meisterwerk veröffentlicht, denn in keiner Zeitung oder Doku wirst du lesen das Album xy nach 1988 besser ist als die 80s Klassiker. Ausser hier unter Fans ;)


So hatte ich mir das gedacht. Auf diese Weise kann man sich ein wenig über Musikgeschichte austauschen und ein wenig darüber, ob eine Band/Künstler das Niveau in etwa hat halten können (kam danach noch etwas, was noch so richtig Erwähnung fand), was für mich bei Maiden durchaus zutrifft, auch wenn die Klassiker aus den 80ern nie mehr übertroffen wurden, höchstens mal einzelne Songs. Ich habe Maiden nicht angesprochen, weil sie hier natürlich ihr eigenes Forum haben ;) , aber klar taugen sie als Beispiel. Auf diese Weise schließe ich auch ein wenig meine Lücken, wie z.B.mit den Beatles. Auch wenn ich zu deren aktiver Zeit auf die Welt kam, mein Interesse an Musik wurde erst in der zweiten Hälfte der 70er wirklich geweckt. Das führte dazu, dass ich mir manches rückwärts erschließen musste, was mir bei Deep Purple gelang, aber nicht bei den Beatles und bei den Stones, da teilweise, ich mag deren Spätwerk durchaus.
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Re: Meisterwerke und was kam danach noch ...

Beitrag #15 von rocknrolf » 10. Feb 2020 10:23

Judas Priest, nach den Meisterwerken der frühen 80er mit dem Höhepunkt 82 - 84 kam die "poppige Flaute" mit Turbo ud Ram mit Down und dann mit Painkiller 1990 das Meisterwerk, danach der Ausstieg von Halford und anschließend eine Durststrecke und dann mit Angel of Retribution wieder ein starkes Album.

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