Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

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rocknrolf
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #46 von rocknrolf » Do 26. Okt 2017, 08:09

Die Tapes helfen auch die Töne besser zu treffen, also nicht schief zu singen. Bei Derris hilft es aber anscheinend überhaupt nicht (wenn er es denn nutzt), denn er singt schon seit vielen Jahren immer einen Halbton neben der Spur, vielleicht geben sie ihm auch einfach eine alte Spur aufs Ohr, in der Helloween noch im Standard Tunning spielten :)

Aber ich finde es immerhin gut das Kai hier nicht um den heißen Brei herumredet und es praktisch zugibt, und da keine Szene draus macht wie David Coverdale bei Whitesnake vor ein paar Jahren auf Tour.

Jetzt soll es Kiske ja langsam besser gehen, mal sehen wie er dann bei den nächsten Shows klingt.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #47 von Ed von Schleck » Do 26. Okt 2017, 08:44

Ich denke, dass es bei Kiske nicht das Problem ist, die Töne zu treffen. Vielmehr der Takt könnte eine Sache sein, er ist bis heute immer noch ein unsicherer Typ auf der Bühne, der sich deshalb immer sehr konzentrieren muss. Dafür die In-Ears, schätze ich mal. Sobald sein Zustand gut ist, wird mit Sicherheit komplett auf Playback verzichtet.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #48 von BUSHFIRE » Do 26. Okt 2017, 10:54

Ed von Schleck hat geschrieben:Ich denke, dass es bei Kiske nicht das Problem ist, die Töne zu treffen. Vielmehr der Takt könnte eine Sache sein, er ist bis heute immer noch ein unsicherer Typ auf der Bühne, der sich deshalb immer sehr konzentrieren muss. Dafür die In-Ears, schätze ich mal. Sobald sein Zustand gut ist, wird mit Sicherheit komplett auf Playback verzichtet.

Dann soll er sich gefälligst im Vorfeld dementsprechend auf die vorbereiten wenn er angeblich unsicher ist, er macht das ja erst nicht seit gestern.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #49 von Tillmann » Fr 27. Okt 2017, 11:34

BUSHFIRE hat geschrieben:
Ed von Schleck hat geschrieben:Ich denke, dass es bei Kiske nicht das Problem ist, die Töne zu treffen. Vielmehr der Takt könnte eine Sache sein, er ist bis heute immer noch ein unsicherer Typ auf der Bühne, der sich deshalb immer sehr konzentrieren muss. Dafür die In-Ears, schätze ich mal. Sobald sein Zustand gut ist, wird mit Sicherheit komplett auf Playback verzichtet.

Dann soll er sich gefälligst im Vorfeld dementsprechend auf die vorbereiten wenn er angeblich unsicher ist, er macht das ja erst nicht seit gestern.



Richtig. Kann nicht sein das die ersten 10 Gigs einer Tour noch als "Probe" gesehen werden.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #50 von BUSHFIRE » Fr 27. Okt 2017, 22:17

Tillmann hat geschrieben:
BUSHFIRE hat geschrieben:
Ed von Schleck hat geschrieben:Ich denke, dass es bei Kiske nicht das Problem ist, die Töne zu treffen. Vielmehr der Takt könnte eine Sache sein, er ist bis heute immer noch ein unsicherer Typ auf der Bühne, der sich deshalb immer sehr konzentrieren muss. Dafür die In-Ears, schätze ich mal. Sobald sein Zustand gut ist, wird mit Sicherheit komplett auf Playback verzichtet.

Dann soll er sich gefälligst im Vorfeld dementsprechend auf die vorbereiten wenn er angeblich unsicher ist, er macht das ja erst nicht seit gestern.



Richtig. Kann nicht sein das die ersten 10 Gigs einer Tour noch als "Probe" gesehen werden.


Die ganze Aktion und Tour ist eh nur rein auf groß Absahnen angelegt...ist mir offensichtlich zu sehr Geldmacherei, dafür gebe ich kein Geld aus.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #51 von MaidenMetallian » Sa 28. Okt 2017, 04:59

BUSHFIRE hat geschrieben:Die ganze Aktion und Tour ist eh nur rein auf groß Absahnen angelegt...ist mir offensichtlich zu sehr Geldmacherei, dafür gebe ich kein Geld aus.

Sehe ich auch so.
Sollen die doch am Gerld ersticken.
:evil:
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #52 von Elandiar » Sa 28. Okt 2017, 09:33

Ich kann dieses Argument der Geldmacherei echt nicht mehr hören. Natürlich machen die das auch um Geld zu verdienen. Ist nun mal in unserer Gesellschaft, solange es kein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, von dem sich komfortabel leben ließe, notwendig. Arbeitet ihr in euren Jobs denn ehrenamtlich aus purem Idealismus und ohne finanzielle Vergütung?
Boykottiert ihr auch andere Dienstleistungen und Warenangebote, wenn betreffende Anbieter ein finanzielles Motiv haben? Mal ehrlich: Der Hersteller eures Smartphones hat das Gerät nicht entwickelt und gebaut um euch ne Freude zu machen, es geht um Cash. Die Erzeuger der (ich unterstelle mal, ihr kauft nicht ausschließlich von einem kleinen kommunistischen Biobauernhof) industriell hergestellten Lebensmittel welche ihr konsumiert, wollen an euch verdienen - ebenso wie der Hersteller eures Autos. Die Friseurin bei der ihr eure Haare schneiden lasst tut dies mutmaßlich auch nicht weil sie euch so gern hat, sondern weil es einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften gilt.

Nun mag man einwenden, dass es sich bei Kunst - und als solche bezeichne ich Musik an dieser Stelle - um etwas anderes handelt. Ich sehe das aber nicht unbedingt so. Diese Einstellung hat man vielleicht als idealistischer 20 jähriger. Aber auch Musiker brauchen irgendwie Kohle. Da gibt es eben kein gesichertes Einkommen von Arbeitnehmerseite und auch Altersvorsorge muss privat geleistet werden. Ob du als Musiker einer Powermetalband wirklich, wie dies für Bürokräfte vielleicht möglich ist, bis Mitte/Ende 60 auf der Bühne stehst, ist ja auch mehr als ungewiss. Insofern halte ich es einfach für legitim, dass auch professionelle Musiker mit ihrem Tun Geld verdienen möchten. Zumal ich davon ausgehen würde, dass es den Helloweenjungs zwar finanziell nicht schlecht geht, sie aber auch längst nicht in exorbitante finanzielle Sphären vorgedrungen sind, wie dies bei erfolgreichen Musikern aus dem Mainstream der Fall ist.

Deswegen: Ja klar wollen die Geld verdienen. Dass der ein oder andere aber trotzdem auch ein bisschen Spaß bei der Sache hat, kauf ich ihnen durchaus ab. Die Ticketpreise fand ich übrigens ziemlich im Rahmen und somit find ich das letztlich alles nicht so verwerflich.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #53 von chemicalwedding » Sa 28. Okt 2017, 12:20

Elandiar hat geschrieben:Ich kann dieses Argument der Geldmacherei echt nicht mehr hören. Natürlich machen die das auch um Geld zu verdienen. Ist nun mal in unserer Gesellschaft, solange es kein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, von dem sich komfortabel leben ließe, notwendig. Arbeitet ihr in euren Jobs denn ehrenamtlich aus purem Idealismus und ohne finanzielle Vergütung?
Boykottiert ihr auch andere Dienstleistungen und Warenangebote, wenn betreffende Anbieter ein finanzielles Motiv haben? Mal ehrlich: Der Hersteller eures Smartphones hat das Gerät nicht entwickelt und gebaut um euch ne Freude zu machen, es geht um Cash. Die Erzeuger der (ich unterstelle mal, ihr kauft nicht ausschließlich von einem kleinen kommunistischen Biobauernhof) industriell hergestellten Lebensmittel welche ihr konsumiert, wollen an euch verdienen - ebenso wie der Hersteller eures Autos. Die Friseurin bei der ihr eure Haare schneiden lasst tut dies mutmaßlich auch nicht weil sie euch so gern hat, sondern weil es einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften gilt.

Nun mag man einwenden, dass es sich bei Kunst - und als solche bezeichne ich Musik an dieser Stelle - um etwas anderes handelt. Ich sehe das aber nicht unbedingt so. Diese Einstellung hat man vielleicht als idealistischer 20 jähriger. Aber auch Musiker brauchen irgendwie Kohle. Da gibt es eben kein gesichertes Einkommen von Arbeitnehmerseite und auch Altersvorsorge muss privat geleistet werden. Ob du als Musiker einer Powermetalband wirklich, wie dies für Bürokräfte vielleicht möglich ist, bis Mitte/Ende 60 auf der Bühne stehst, ist ja auch mehr als ungewiss. Insofern halte ich es einfach für legitim, dass auch professionelle Musiker mit ihrem Tun Geld verdienen möchten. Zumal ich davon ausgehen würde, dass es den Helloweenjungs zwar finanziell nicht schlecht geht, sie aber auch längst nicht in exorbitante finanzielle Sphären vorgedrungen sind, wie dies bei erfolgreichen Musikern aus dem Mainstream der Fall ist.

Deswegen: Ja klar wollen die Geld verdienen. Dass der ein oder andere aber trotzdem auch ein bisschen Spaß bei der Sache hat, kauf ich ihnen durchaus ab. Die Ticketpreise fand ich übrigens ziemlich im Rahmen und somit find ich das letztlich alles nicht so verwerflich.


Sehe ich auch so. Im Leben geht es primär um den Lebensunterhalt verdienen zu können. Ist nun mal auch bei Musikern so. Einzig bei kleinen Bands steht hauptsächlich die Freude an der Musik im Vordergrund und nicht die Kohle. Sobald sich aber einen gewissen Erfolg abzeichnet wird auch eine Metalband sehr schnell mal abhängig von Management, Plattenfirmen und Veranstalter. Und da geht es schlussendlich mal um Kohle. Die arbeiten sicher nicht gratis für die Bands. Bei kleineren Bands wie Enforcer, Raven, Anvil & Co ist sicher nicht die Gewinnmaximierung das Hauptziel sondern einfach genügend Geld fürs Leben zu verdienen und keinen Verlust zu schreiben. Aber verdienen muss man als Musiker trotzdem genug, sonst muss er früher oder später aufgeben. Und die Zeitspanne ist bei den meisten Musikern sehr kurz wo sie etwas Geld verdienen können. Geld verdienen muss jeder, oder wie finanzieren Bands ihr Equipment, Proberaum oder die Fahrten zu den Shows?

Natürlich geht es bei Helloween primär um die Bankkonti ein wenig besser zu füllen. Auf der anderen Seite schreien viele schon lange danach, dass Kiske und Hansen zurückkommen sollen. Warum kritisiert man das bei Helloween so stark und bei Bands wie Maiden nicht, die noch viel gewinnorientierter unterwegs sind? Immerhin sehen ich, dass Helloween ziemlich in die Bühnenshow investiert haben und Maiden schaffen es bei ihrem grossen Umsatz jeweils nur ein paar neue Leintücher zu bemalen und zwei neue Eddie zu bauen. Trotzdem liebe ich Maiden mehr ;)
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #54 von eddie666 » Sa 28. Okt 2017, 15:10

Ihr habt ja Recht. Dann aber bitte die Fans nicht mit Playback verarschen! im übrigen hätten man noch Grapow dazu nehmen können. Der hat auch einige Songs für Helloween geschrieben.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #55 von The Trooper » Sa 28. Okt 2017, 15:26

Kai hat auch stellenweisen auf der Empire of the Undead Tour Playback gehabt, weil er so stark krank war.
Klar, ist es irgendwo dann nicht mehr zu 100% live, aber besser als ein monatelang geplantes Konzert abzusagen. Dem Publikum fällt das so oder so weniger auf. Ist ja klar das wenn den Leuten das auffällt, die Künstler in der Luft zerrissen werden.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #56 von chemicalwedding » So 29. Okt 2017, 13:26

The Trooper hat geschrieben:Kai hat auch stellenweisen auf der Empire of the Undead Tour Playback gehabt, weil er so stark krank war.
Klar, ist es irgendwo dann nicht mehr zu 100% live, aber besser als ein monatelang geplantes Konzert abzusagen. Dem Publikum fällt das so oder so weniger auf. Ist ja klar das wenn den Leuten das auffällt, die Künstler in der Luft zerrissen werden.


Natürlich ist es für die Fans ärgerlich, wenn ein Konzert wegen so was kurzfristig abgesagt werden muss. Und für die Musiker ist es sicher besser eine Show mit Playback durchzuziehen weil sie so keinen Ärger mit Veranstalter, Versicherungen usw haben und die Kohle ohne Widerstand aufs Konto fliesst. Trotzdem finde ich es unehrlich.

Ich persönlich fühle mich mit Playback jedoch schlicht verarscht, daher meine ich besser absagen. Haben z.B. Maiden in ihrer Karriere mehrmals machen müssen (z.B. New York 1985, mehrere Shows auf der No Prayer Tour 1990 oder Ed Hunter Tour 1999). Da heute die "Fans" für solche Vorkommnisse aber immer weniger Verständnis zeigen, und viele eh nicht bemerken wenn was nicht live ist, wird heute wahrscheinlich in solchen Fällen immer mehr auf Playback gesetzt als eine Show abzusagen. Ist der Weg mit dem geringeren Widerstand. Eigentlich tragisch. Solche Geschichten hörte man früher nur von "kommerziellen" Pop-Acts.

Es ist natürlich bitter und eine riesige Enttäuschung wenn eine Show, auf welche man sich im Vorfeld schon länger gefreut hat, abgesagt wird. Das musste ich auch schon mehrmals erleben, z.B. 1990 bei Maiden. Hätte damals die Show aber mit Playback stattgefunden, hätte mich Maiden danach möglicherweise nicht mehr interessiert weil ich mich schlicht verarscht gefüllt hätte.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #57 von finz95 » So 29. Okt 2017, 23:00

Ich finde immerhin positiv, dass sie nicht auf mich gehört haben und als Trotz zur jahrelangen Missgunst mit einem von Deris gesungenen Eagle Fly Free eröffnen. Obwohl das fast Stil hätte.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #58 von Elandiar » Mo 13. Nov 2017, 21:42

Ich war am Samstag in Stuttgart in der ausverkauften Porsche Arena und kann berichten, dass es ein wirklich großartiges Konzert war. Und auf jeden Fall eines der besten Metalkonzerte auf denen ich je zugegen war. Vorband gab es (zum Glück) keine. Mit Robbie Williams' "Let me Entertain You" als Stageintro fings schon mal gut an und was dann folgte, war einfach ne richtig gute Show. Die kurzen Pausen, die mit unterhaltsamen animierten Kürbisclips überbrückt wurden, miteingerechnet, über 3 Stunden. Die Setlist umfasste eigentlich sämtliche Klassiker und einiges mehr, wobei insbesondere die Keeper-Alben und auch Walls of Jericho sehr gut vertreten waren. Die Band selbst hat mMn. richtig gut performt und ne klasse Show geboten. Kiske wieder gut bei Stimme - und auch mit leicht verbessertem Stageacting im Vergleich zu Beginn der Tour - auch wenn da Phasenweise mMn. immernoch ein bisschen mehr ginge. Auch der ja viel gescholtene Deris mit einem starken Auftritt (ich kenne natürlich auch die stark verbesserungswürdigen clips auf Youtube) - da gab es wenig zu bemängeln. Außerdem war mit seinem extrovertierten Stageacting auch ein guter Gegenpol zum etwas zurückgenommenen Kiske...haben sich super ergänzt die beiden. Dann wäre da noch Kai Hansen, den ich ebenfalls (sowohl stimmlich als auch vom sonstigen Auftritt) durchweg überzeugend fand, plus die restliche Band, die sich ebenfalls äußerst spielfreudig präsentierte (insbesondere Sascha Gerstner einfach ein cooler Typ und klasse Gitarrist). Sound war auch gut. Außerdem gefiel mir das Bühnendesign mit diesem (gibts da einen Begriff dafür?) ins Publikum herausragenden "Catwalk" durch welchen man im Publikum dann tatsächlich sehr sehr nah an der Band dran war - selbst wenn man nicht in den ersten 3 Reihen stand.

Ja, es ist eine Lobhudelei geworden. Aber bei über 3h Helloween in Bestform auch angebracht. Eine solch überzeugende Darbietung für ~45€, da ist der teilweise schon geäußerte Vorwurf von Geldmacherei jedenfalls nicht gerechtfertigt. Klar wollen die auch Geld verdienen - aber es war einfach ein richtig gutes Rockkonzert bei dem man sich mMn. nicht über ein schlechtes Preisleistungsverhältnis beklagen kann.
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #59 von maidenpriest » Di 14. Nov 2017, 07:50

Elandiar hat geschrieben:Ich war am Samstag in Stuttgart in der ausverkauften Porsche Arena und kann berichten, dass es ein wirklich großartiges Konzert war. Und auf jeden Fall eines der besten Metalkonzerte auf denen ich je zugegen war. Vorband gab es (zum Glück) keine. Mit Robbie Williams' "Let me Entertain You" als Stageintro fings schon mal gut an und was dann folgte, war einfach ne richtig gute Show. Die kurzen Pausen, die mit unterhaltsamen animierten Kürbisclips überbrückt wurden, miteingerechnet, über 3 Stunden. Die Setlist umfasste eigentlich sämtliche Klassiker und einiges mehr, wobei insbesondere die Keeper-Alben und auch Walls of Jericho sehr gut vertreten waren. Die Band selbst hat mMn. richtig gut performt und ne klasse Show geboten. Kiske wieder gut bei Stimme - und auch mit leicht verbessertem Stageacting im Vergleich zu Beginn der Tour - auch wenn da Phasenweise mMn. immernoch ein bisschen mehr ginge. Auch der ja viel gescholtene Deris mit einem starken Auftritt (ich kenne natürlich auch die stark verbesserungswürdigen clips auf Youtube) - da gab es wenig zu bemängeln. Außerdem war mit seinem extrovertierten Stageacting auch ein guter Gegenpol zum etwas zurückgenommenen Kiske...haben sich super ergänzt die beiden. Dann wäre da noch Kai Hansen, den ich ebenfalls (sowohl stimmlich als auch vom sonstigen Auftritt) durchweg überzeugend fand, plus die restliche Band, die sich ebenfalls äußerst spielfreudig präsentierte (insbesondere Sascha Gerstner einfach ein cooler Typ und klasse Gitarrist). Sound war auch gut. Außerdem gefiel mir das Bühnendesign mit diesem (gibts da einen Begriff dafür?) ins Publikum herausragenden "Catwalk" durch welchen man im Publikum dann tatsächlich sehr sehr nah an der Band dran war - selbst wenn man nicht in den ersten 3 Reihen stand.

Ja, es ist eine Lobhudelei geworden. Aber bei über 3h Helloween in Bestform auch angebracht. Eine solch überzeugende Darbietung für ~45€, da ist der teilweise schon geäußerte Vorwurf von Geldmacherei jedenfalls nicht gerechtfertigt. Klar wollen die auch Geld verdienen - aber es war einfach ein richtig gutes Rockkonzert bei dem man sich mMn. nicht über ein schlechtes Preisleistungsverhältnis beklagen kann.


:super:
Ich hoffe mal, dass sie noch einige Shows dranhängen...
Bis ich mir das überlegt hatte, war Bochum leider ausverkauft... :oops:
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Re: Helloween Pumpkins United World Tour 2017/18

Beitrag #60 von The Trooper » Di 14. Nov 2017, 13:34

Ich hoffe noch auf Hamburg. Berlin passt nicht wegen Berufsschule :(
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