Euer letztes Konzert

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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #451 von Tillmann » 29. Okt 2018 21:27

Habe ich leider verpasst da ich 1990 erst geboren bin :D

Aber, nicht nur im Falle von Sodom, sondern fast allen alten Bands, glaube ich dir gerne das dass damals alles mehr Eier hatte, hätte Sodom natürlich auch lieber 1988 mit Sepultura gesehen als heutzutage. Aber in meinem Alter nimmt was man man noch bekommt, zumal im Falle von Sodom da halt noch immer Bock und Power am Start ist, macht immer wieder Spass!
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #452 von Dorschbert » 11. Dez 2018 12:37

Am Nikolaus-Tag war ich bei Mustasch im Kulttempel Oberhausen.

Was soll ich sagen: wie immer eine extremst unterhaltsame Show.

Ralf (vocals/guitar) ist einfach eine Rampensau, hat sich gleich zwei mal mein Bier geschnappt (bis ich ihm dann ein eigenes gekauft habe), skurrile Ansagen auf Deutsch gemacht und sich zwei Runden Schnaps bringen lassen. Auch der Rest war super drauf, David (guitar) hat die Soli gekonnt in Szene gesetzt, Stam (bass) stand wie immer locker routiniert & kaugummikauend auf der Bühne und Robban (drums) hat die Schiessbude bearbeitet wie ein Irrer.

Hinterher hab' ich mir noch Kutte & Eintrittskarte (cooles Hardticket) unterschreiben lassen, diverses Fotos mit der Band gemacht und Drumstick & Plektrum abgreifen können sowie Smalltalk mit der Band betrieben (über Nicko McBrain, Sabaton (bei denen Robban 2012/2013 an den Drums saß) und einen Song namens "Alles gut, alles klar, wir fahren immer auf der Autobahn", der 2016 beim Konzert in Dortmund spontan gejammt und für das nächste Album versprochen, aber dann doch nicht realisiert wurde, was laut Ralf am Label lag) - echt sehr sympathischen Jungs!

Fazit: wenn Mustasch wieder in der Nähe sind (oder auch vielleicht etwas weniger nah) bin ich wieder am Start!


In diesem Sinne:

"Prost, Ihr Säcke!"
PROST, DU SACK!
"Auf die Weiber!"
ZACK! ZACK! ZACK!
"Der Mensch strebt nicht nach Gleichheit, sondern danach, an der Ungleichheit als Privilegierter teilzuhaben."

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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #453 von Dorschbert » 18. Dez 2018 14:00

Letzte Woche Donnerstag war ich bei Long Distance Calling in der Rotunde Bochum.

Das waren zwei bzw. drei Premieren für mich: zum ersten mal eine Band live gesehen, von der ich kaum etwas kannte, zum ersten mal eine rein instrumentale Band gesehen und zum ersten mal in der Rotunde gewesen.

Der Laden war echt sehr klein und urig mit 'ner gemütlichen Sofa-Landschaft im Foyer, die Konzert-"Halle" an sich aber wirklich winzig klein.

Das Konzert war aber sehr intensiv, der Sound extremst klar und ich hätte nie gedacht, dass eine rein instrumentale Show so rocken kann.

Es hat sich wirklich mehr als gelohnt!
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #454 von Irenicus » 18. Dez 2018 19:55

Dorschbert hat geschrieben:...

Habe die Band vor vielen Jahren mal zufällig entdeckt als ich auf nem Postrock Trip war, aber dann irgendwie aus den Augen verloren.
Höre mir gerade das aktuelle Album an, klingt bis jetzt schon mal sehr gut! Danke für den Tipp sozusagen ;)
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #455 von Dorschbert » 18. Dez 2018 21:57

Irenicus hat geschrieben:
Dorschbert hat geschrieben:...

Habe die Band vor vielen Jahren mal zufällig entdeckt als ich auf nem Postrock Trip war, aber dann irgendwie aus den Augen verloren.
Höre mir gerade das aktuelle Album an, klingt bis jetzt schon mal sehr gut! Danke für den Tipp sozusagen ;)


Jo, die aktuelle Scheibe habe ich mir auch direkt nach dem Konzert zugelegt, ist echt gut, ich denke, dass bald auch die restliche Diskografie bei mir einzieht ;-)
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #456 von chemicalwedding » 18. Dez 2018 22:01

Dorschbert hat geschrieben: der Sound extremst klart!


Das ist einer der grossen Vorteil von kleinen Clubs, finde ich. Oft haben Bands mit einem anständigen Mischer einen starken Sound.
Wie kürzlich in einem Steingewölbekeller (scheint mir akustisch nun nicht unbedingt sehr geeignet zu sein) erlebt, wo Candlemass spielten. Der Sound war laut, heavy, kraftvoll und glasklar. Habe selten einen so geilen Sound erleben dürfen. War einfach genial!
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #457 von Dorschbert » 2. Jan 2019 12:30

chemicalwedding hat geschrieben:
Dorschbert hat geschrieben: der Sound extremst klart!


Das ist einer der grossen Vorteil von kleinen Clubs, finde ich. Oft haben Bands mit einem anständigen Mischer einen starken Sound.
Wie kürzlich in einem Steingewölbekeller (scheint mir akustisch nun nicht unbedingt sehr geeignet zu sein) erlebt, wo Candlemass spielten. Der Sound war laut, heavy, kraftvoll und glasklar. Habe selten einen so geilen Sound erleben dürfen. War einfach genial!


Definitiv. Wobei der Sound in der Matrix Bochum echt mies ist. Positiv überrascht hat mich allerdings die O²-World in Berlin. War 2011 dort bei Maiden und der Sound war echt wahnsinnig gut. 2013 war's dann leider nicht mehr so knorke.

Back to topic: ich war vor 1 1/2 Wochen bei einer Band, die im Forum hier glaube ich nicht allzu viele Fans hat: Die apokalyptischen Reiter in der Turbinenhalle Oberhausen. Mit wirklichen Überraschungen habe ich nicht gerechnet - und wurde enttäuscht. Es gab eine Live-Premiere eines Songs vom aktuellen Album und zwei Songs, die seit über 10 Jahren nicht mehr gespielt wurden. Dazu wie immer eine coole Bühnenshow und viel Action vor der Bühne. Also ein perfektes Konzert zum Jahresende :bang:
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #458 von chemicalwedding » 13. Jan 2019 20:13

Gestern hatte ich die seltene Möglichkeit die Doom Metal Band SORCERER live zu sehen.

SORCERER spielten zu meiner gossen Überraschung einen Gig am Ice Rock Festival im Nirgendwo im Emmental (Schweiz, bekannt für den Käse mit den grossen Löchern). Dort gibt’s nicht nur Käse mit grossen Löchern, sondern auch ein paar Musikliebhaber, die nun seit ein paar Jahren ein kleines aber feines Festival auf die Beine stellen und es immer wieder schaffen, ganz tolle Bands tief in das Tal zu locken. Vor ein paar Jahren habe dort schon mal Morgana Lefay noch einmal live erleben dürfen.

Gestern waren also SORCERER an der Reihe. Die paar ersten Bands habe ich nicht gesehen, da ich und mein Kollege erst gegen 19 Uhr dort sein konnte. Aber es hat gereicht die mir bis gestern unbekannte irische Band Stormzone zu sehen. Da ich die Band schlicht nicht gekannt habe waren meine Erwartungen nicht gross. Und ich wurde extrem positiv überrascht. Was für eine geile Old School Metal Band. So viel Spielfreude, geile Songs und der Sound war auch grossartig. Mit der Diskographie der Stromzone werde ich mich auf jeden Fall beschäftigen. Ich war wohl nicht der einzige der an der Band Freude hatte, die Band wurde zu einer Extrazugabe aufgefordert und obwohl die Spielzeit schon abgelaufen war, durften die Jungs für einen Extrasong zurück auf die Bühne. Grossartig. Zur Setlist kann ich leider nicht viel sagen, da ich keinen der Songs gekannt habe und mich nur an den Titel der Zugabe «The Legend Carries on» erinnern kann.

Dann war es Zeit für SORCERER. Mit dem glasklaren und kräftigen Sound von Stormzone in den Ohren stiegen meine Erwartungen an SORCERER, und ich wurde leider enttäuscht. SORCERER klangen zwar kräftig, aber teils eben zu kräftig. Der Bass und die Bassdrums waren wieder einmal einfach viel zu laut und bei Doppelbasspassagen (zum Glück gibt’s von denen bei SORCERER nicht zu viel) konnte man schlicht weder Gitarren noch den Gesang richtig hören. Schade! Aber das Publikum wurde mir SORCERER nicht warm. Die Reaktionen waren deutlich verhaltener. Vielleicht lag es auch daran, dass der Sound einfach grösstenteils nicht optimal war und man oft die cleanen Gitarren kaum hören konnte oder wenn es ein wenig heavy wurde ein riesiger Soundmatsch entstanden ist. Oder vielleicht lag es auch an den nicht gerade mainstream-mässig eingängigen Songs. War möglicherweise für das Publikum zu sperrig. Bei der letzten Band war das Publikum dann wieder viel aktiver. Nach dem Gig kamen die Musiker noch zum Merch-Stand, visierten artig die Sachen von ein paar wenigen Fans, posierten für Fotos.

Die Setlist war der Hammer:

Intro: Ice Rock 2019 (die haben extra für diesen Gig ein kurzes Intro zusammen gebastetl)
Sirens
Black
Lake oft he Lost Souls
The Highlander
Ship of Doom
The Dark Tower of the Sorcerer
The Devil’s Incubus
The Crowning of the Fire King
Born With Fear
Exorcise the Demon
The Sorcerer


Die letzte Band, The Treatment, klangen mir viel zu stark nach AC/DC, und da ging das Publikum wieder ab wie blöd. Offenbar braucht es auch bei vielen Metal Fans oft nur ein dumpfes eingängiges schon oft gehörtes Riff und ein Mitgröllchorus und sie sind glücklich. Für mich war die Band nichts. Die Songs klangen wie gestohlen, als hätten sie von einem bekannten Hit das Arrangement kopiert und einfach die Riffs und Melodien leicht abgeändert und neue Texte dazu geschrieben, und voilà, schon entsteht ein «neuer» Song. Praktisch jeder Song kam mir iegendwie ein bekannt vor. Der Auftritt der Band war sehr professionell, aber die Musik fand ich einfach Müll, professioneller Müll quasi ;)
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Re: Euer letztes Konzert

Beitrag #459 von ZoSo_Capricorn » 27. Mai 2019 17:18

24.05.19 Idle Hands / Fabulous Desaster / Devastruction / Suicide of Society

Hier mal der verspätete Bericht zum Idle Hands Konzert letzte Woche.

Nachdem ich mich ein bisschen früher von der Arbeit geschlichen habe, um rechtzeitig vor Ort anzukommen, habe ich die 1-stündige Anreise in einer wunderschönen, feierabendbedingt überfüllten Regionalbahn angetreten. Bewaffnet mit ein paar Bier, ging die Fahrt aber relativ gut hinüber.

Das Jugendkulturcafe in Kamen war fussläufig schnell erreicht und meine Befürchtung, Idle Hands würden als erstes auftreten, wurde widerlegt, denn als wir ankamen, macht sich SUICIDE OF SOCIETY bereit. Einlass war eigentlich noch nicht gestattet, durch überzeugende Überredungskünste meinerseits, durfte ich uns doch schnell ein Bier von drinnen holen. Am Ende des Tages ist so ein Jugendkulturcafe eben doch nur ein Jugendkulturcafe, was die ganze Angelegenheit sehr entspannt machte. Ein paar Minuten später kam ein Bandmitglied von Devastruction (wie sich nachher herausstelle) heraus, um alle draußenstehenden reinzurufen: "Alle rein jetzt! Suicide of Society fängt jetzt an! Los!". Da ließ man sich natürlich nicht zweimal bitten und ging in den Raum, der gut als größeres Wohnzimmer durchgegangen wäre, wenn keine Theke drin gestanden hätte. Suicide Society (das „of“ haben wir schnell gestrichen), haben von Anfang an Tempo gemacht und einige ziemlich gute Thrash Riffs abgelassen. Der Sänger nutzte das Schlagzeugpodest erfolgreich als Sprungbrett und versuchte die Leute mitzureißen, was in Anbetracht des noch frühen Abends einigermaßen gut funktioniert hat. Auch die Ansage „Das ist ein neuer Song, den ihr noch nicht kennt. Wobei ihr auch unsere alten Songs nicht kennen werdet. Ist auch egal.“ War sehr amüsant. Mich haben sie auf jeden Fall überzeugt und ich kann sie getrost weiterempfehlen, wer auf US-Thrash steht.

Eine kurze Umbauphase und ein Bier später fingen dann DEVASTRUCTION an, die ein paar zu Anfang noch nicht ganz so in ihren Gig reingekommen sind. Die ersten Songs zündeten noch nicht so ganz, waren aber solide. Bei den letzten zwei Songs allerdings ging die Band dann richtig steil und lieferten richtig guten Thrash ab, was auch die Zuschauer würdigten. Der Frontmann wies auf ihre neue CD hin, die man am Merch Stand kaufen könne, leider habe man aber alle CDs zuhause vergessen, aber sie würden einem auf jeden Fall, ganz sicher, hundertprozentig die CD auch ohne zusätzliches Geld für Postversand nachschicken, wenn man sie sich vor Ort kaufe. Eine Mischung aus Humor und Verzweiflung ging der Aussage mit einher.

Nach Pause und Bier, suchte ich die Toilette auf. Ein anderer Gast kam herein und berichtete von Soundcheck von FABULOUS DESTRUCTION: „Boah, die sind aber laut!“. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Was folgte war die Überraschung des Abends, denn Fabulous Desaster legten eine wahnsinnige Spielfreude an den Tag. Schnelle Riffs, gutes Songwriting und eine hammermäßige Bühnenpräsenz. Die Soli vom Gitarristen waren allererste Sahne. Der Frontmann keifte seine Lyrics wunderbar aggressiv ins Mikro. Auch hier hatte ich beste Bay-Area Thrash Vibes, ganz ähnlich wie bei Dust Bolt (die allerdings mit ihrer letzten Platte ein wenig aufs Bremspedal gedrückt haben). Der Bandname ist offensichtlich an das Exodus Album von 1989 angelehnt und sie machen diesem Erben alle Ehre. Während die beiden vorigen Bands alle noch einen etwas amateurhaften Sound hatten, so hatten Fabulous Desaster von Anfang an einen nahezu perfekten Sound, der genauso professionell klang, wie alles andere von der Band. Man könnte die Band, so wie sie ist, locker vor Kreator, Sodom und co. spielen lassen und sie würden nicht blass erscheinen. Für die Performance hab ich mir dann auch direkt mal das erste Album eingesackt. Seit letztem Jahr ist zwar auch das zweite Album „Off With Their Heads“ draußen, aber die Songtitel des Erstlingswerk haben mich mit Toxic Nuclear War, Thrash Metal Symphony, Midnight Fistfight, Wellness In Hell und Death Is Loud mehr angesprochen. Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass ein vernünftiges Thrash Metal Album mindestens einen Songtitel mit „Toxic“ oder „Nuclear“ aufweisen muss.

Ein Bier und eine Pause später war es dann soweit. IDLE HANDS traten auf die Bühne und nahmen sie im Sturm. Der kleine Raum war mittlerweile rappelvoll und man merkte, wie sehr sich alle auf Idle Hands gefreut haben. Die gesamte Euphorie entlud sich im Opener „Nightfall“ und für ein Debütalbum war die Mitsingquote erstaunlich hoch. Die Songs sind zugegebenermaßen auch sehr eingängig. Nichtsdestotrotz war der Einstand furios und die Energie des kleinen Ladens schien sich auch auf die Band auszuwirken, die ordentlich abrockten. Ich denke das Jugendkulturcafe hat die vermutlich eher geringen Erwartungen der Band übertroffen. Sinnbildlich für den Abend war der Song „Give Me To The Night“, der sowieso mein Favorit vom Album ist. Kaum gestartet, wirbelten überall die Haare durch die Luft, Fäuste reckten sich nach oben und der Refrain wurde mitgegrölt. Sänger Gabriel Franco war sichtlich begeistert und stieg beim zweiten Refrain auf den Monitor, wo er die Hände der Fans abklatschte und letztlich das Mikro in die Menge hielt. Jesusartige Szenen spielten sich da ab. Das Lied endete nicht verwunderlich in tosendem Applaus. Ein kleiner Ausschnitt davon ist auf Facebook zu sehen. Sehr schön anzusehen. Highlights waren auf jeden Fall Give Me To The Night, Jackie, Double Negative, Don’t Waste Your Time, I Feel Nothing. Am Ende des Auftritts ging man beschwingt aus dem „Saal“. Leider hatte ich nicht mehr genug Geld für ein Tourshirt. Sonst wäre das nach diesem Abend ein No-Brainer gewesen.

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